1.) Motivation

Solltest du ein wenig über Hedonismus gelesen haben, fragst du dich vielleicht: „Ist doch eigentlich ganz einfach. Wo ist jetzt das Problem? Warum kann ich nicht einfach glücklich sein?“

Zunächst sollte man sich bewusst machen, dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, dass das eigene Glück das Hauptziel im Leben ist. Wir werden von allen Seiten demotiviert unserem Glück zu folgen.

Wir sollen Religionen folgen, der Wirtschaft dienen, Bedürfnisse von Freunden und Familien gerecht werden und wenn wir etwas für uns wollen, gelten wir als Egoisten.

Vielleicht hast du auch eine lange Biografie, in der es selten darum ging, die Frage zu beantworten, was dich glücklich macht.

Daher ist es im ersten Schritt wichtig, sich darüber klar zu werden, dass du von nun an deinem Glück folgst.

Du musst dir bei jeder Handlung bewusst machen: „Diene ich gerade meinem Glück oder dem eines anderen?“

Erst, wenn du vollkommen entspannt sagen kannst, jetzt kümmere ich mich um mein Glück, kannst du den nächsten Schritt richtig angehen. Das heißt nicht, dass du nicht jeden Tag daran arbeiten kannst, aber beobachte, wie oft du damit konfrontiert bist, anderen zu dienen.

2.) Energie aufbauen

Sobald du dir grundsätzlich darüber klar geworden bist, dass du von an ein hedonistisches Leben führen möchtest, solltest du daran arbeiten, genügend Energie dafür zu haben. Ich benutze Energie als Metapher. Ich glaube nicht an eine spirituelle, kosmische Kraft. Sieh Energie als die Ressource, die du erhälst, indem du deinen Körper und Geist fit machst.

Frage dich, jeden Tag, ob dir dein Körper gerade genügend Energie bereit stellt.

Hast du Schmerzen? Bist du müde? Hast du Kraft und Ausdauer? Ernährst du dich gut? Bist du verkatert? Raubt dir das Rauchen die Luft?

Was sind die Ursachen für deine Kraftlosigkeit? Welche Probleme kannst du heute schon lösen?

Für deine psychische Motivation kannst du dich von anderen inspirieren lassen. Wie an anderer Stelle schon gesagt, such dir keinen Guru, dem du blind folgst und dadurch wieder zum Diener der Interessen eines anderen wirst. Aber nutze jeden, der ein gutes Vorbild ist, weil er glücklich ist.

Z.B. Tony Robbins https://www.tonyrobbins.com/

Oder Happy!

Schütte dein Hirn ruhig zu, mit solch positiven Einflüssen.

Stell dir dein Hirn vor, wie einen Eimer, die Aufnahmefähigkeit deines Gehirns ist begrenzt, dies kannst du zu deinem Vorteil nutzen. Mache den Eimer voll mit motivierenden Eindrücken, damit kein Platz mehr ist für die negativen Dinge.

Wann immer du ein negatives Erlebnis hattest, schütte einfach wieder positive Eindrück oben drauf.

3.) Dinge ändern

Du hast jetzt eine positive Grundhaltung zu deinem eigenen Glück. Dies wird sich über die Jahre immer mehr verfestigen.

Du hast erkannt, dass du Energie benötigst und dich deswegen mit positiven Vorbildern vollgetankt.

Du hast auch erkannt, dass du viele Angewohnheiten hast, die dir diese Energie wieder rauben. Du rauchst, bist oft verkatert, dein Bett ist schlecht, weswegen du nicht gut schläfst, dein Körper ist kraftlos, so kraftlos, dass du nicht einmal an Sport denken möchtest.

Mach dir klar, dass jede negative Angewohnheit, die du ablegst, deine Energie steigert.

Eine Angewohnheit zu ändern dauert ca. 30 Tage – warum es nicht 66 Tage sind, kannst du hier nachlesen. Den Artikel finde ich sehr gut lesbar.