Alle Menschen streben von Natur aus nach Lust. Die antiken Griechen waren ein lebensfrohes, sinnenfreudiges Volk, das den Leidenschaften, aber auch dem Denken in besonderem Maß zugetan war. So entstand in ihrer Mitte die Ethik des Hedonismus: eine moralische Orientierung, in der die Freude, das Glück und die Lust oberste Zielvorstellung bilden. Die Kernelemente der hedonistischen Daseinsorientierung sind Individualität und Handlungsfreiheit ein Lebensstil mit diesen Grundsätzen ist modern wie nie zuvor. Er ist charakterisiert durch autarke, selbstverantwortete, eigenbestimmte Lebensführung als Weg zur Freiheit. Diese Freiheit muss immer wieder neu erstritten werden

 

 

In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?