Seit längerem habe ich die Idee, ein Fitnesscenter des Glücks zu gründen.

Ich frage mich, warum wir, wenn es um den Körper geht, so selbstverständlich trainieren (zumindest versuchen wir es), beim Glück warten wir ab, bis wir krank sind. Beim Glück gibt es eigentlich nur den Psychologen, der uns von einer Depression heilt.

Wäre es beim Sport genauso, wären in den Fitnesscentern und Sportvereinen nur chronisch Kranke.

In meinem Fitnesscenter des Glücks würde der Kunde üben, wie man sich das Glück im Alltag besorgen kann. Ich glaube, es gibt viele große und kleine Tricks, mit denen man sich glücklicher machen kann. Es muss nicht immer das ganz große Glück sein. Beim Sport sind wir ja auch froh, wenn wir mal ein paar Kilo verlieren. Sport machen die meisten von uns ja nicht, um Olympia zu gewinnen.

Ich gebe zu, viele Dinge kennen wir auch schon, aber andererseits ist das ja auch beim Sport nicht anders. Trotzdem brauchen wir einen Trainer und eine Umgebung, in der wir lernen, unseren Körper zu trainieren.

Was könnte das im Detail sein, was uns glücklicher macht? Sicher sehr vieles.

Wenn wir uns chronologisch durch den Tag arbeiten:

  1.  Schlafen
  2. Frühstücken
  3. Zur Arbeit / Schule fahren
  4. Arbeiten
  5. Mittagspause
  6. Arbeiten
  7. Nachmittag
  8. Nach Hause fahren
  9. Abendessen schlafen

So (langweilig) sieht es wohl bei den meisten von uns aus.

Aber, wie könnte man in diesen Ablauf überall ein bisschen Glück einarbeiten?

Ich werde über die Zeit versuchen, diesen Alltag als Kapitel zu sehen, die ich nach und nach mit Tipps & Tricks aus Ratgebern und der Wissenschaft ansammle.